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Die grosse Tierwelt
 
Kriechtiere

Ursprünglich stammen die Kriechtiere von denn amphibischen Landwirbeltieren ab. Kriechtiere werden in ca. 6000 unterschiedliche Arten eingeteilt, diese Leben auch in sehr unterschiedlichen Lebensräumen auf der Erde verteilt. Sehr häufig kommen sie in denn tropischen Gebieten vor. Kriechtiere sind zum ersten Mal vor ca. 260 Millionen Jahren in Erscheinung getreten und sind in denn unterschiedlichsten Gestalten und Größen auf der Erde vertreten. Sie gelten als die ersten Landbewohner der Wirbeltiere.

Zu denn Arten der Kriechtiere gehören zum Beispiel: der Alligator, der große Malaysische Hausgecko, die Nasennatter, die Halsbandnatter, der Halsbandleguan, der Lidgecko, die Wüstenschildkröte und auch der Androctonus australis. Kriechtiere sind erkennbar durch ihre verhornte, ideenarme und trockene Haut, diese schützt sie vor dem austrocknen oder Verletzungen. Die Haut der Kriechtiere ist oft in Schuppen oder Schilder gegliedert. Kriechtiere sind Lungenatmer und dadurch kann die Haut dieser Tiere die Aufgabe übernehmen sie zu schützen. Diese Tiere sind auch sehr an das leben in einer trockenen Umgebung angepasst, denn die meisten dieser Tiere benötigen nicht so viel Wasser. Kriechtiere sind wechselwarme Tiere, das heißt sie passen ihre Körpertemperatur der Außentemperatur an. Sie wärmen ihren Körper in der Sonne auf. Wenn die Temperatur mal ein Maß über- oder unterschreitet dann fallen die Tiere in eine Hitze-, oder Kältestarre.

Die Kriechtiere besitzen ursprünglich vier Gliedmaßen, bei denen eine Gliedmaße jeweils mit fünf Fingern oder Zehen versehen ist. Jedoch haben sich bei einigen Gruppen dieser Tiere die Gliedmaßen so an deren Umgebung und Lebensweise angepasst, dass diese sich zurückentwickelt haben. Der Kopf dieser Tiere ist mit einem einfachen Höckergelenk mit der Wirbelsäule verbunden. Die Augen der Kriechtiere sind besonders gut entwickelte Organe der Tiere. Die Augen sitzen jeweils außen am Kopf, deshalb können diese Arten meist nicht binokular sehen. Es gibt jedoch auch Arten der Kriechtiere, deren Augen sehr beweglich sind, wie zum Beispiel beim Chamäleon. Durch diese sehr gute Beweglichkeit des Auges können diese Tiere Entfernungen besser einschätzen. Die guten Augen der Kriechtiere sind von hoher Bedeutung, da ihre Paarungsbereitschaft von optischen Reizen, wie zum Beispiel die Färbung der Tiere und die Bildung von Kämmen, abhängt.

Nicht nur der optische Sinn, sondern auch der chemische Sinn ist für Kriechtiere von hoher Bedeutung, denn durch das so genannte Züngeln nehmen sie Duftstoffe aus ihrer Umgebung wahr. Dieser gut ausgeprägte Geruchssinn kommt ihnen bei der Nahrungssuche zu Gute. Einige dieser Kriechtiere sind Allesfresser, andere hingegen ernähren sich vorwiegend von tierischer oder Pflanzlicher Nahrung. Viele Tiere von denn Arten der Kriechtiere sind sehr geschickte Jäger. Die Gruppen der Kriechtiere unterscheiden sich stark in ihrem Werbungs-, Fortpflanzungs-, Brutverhalten. Jedoch haben alle diese Reptilien eine Gemeinsamkeit, diese ist das dotterreiche Ei, welches eine sehr starke Schale besitzt. Deshalb geschieht die Befruchtung des Eies, der Kriechtiere, innerlich. Dies bedeutet, dass das Ei im Muttertier befruchtet wird. Die Keimesentwicklung beginnt erst, wenn das Muttertier das Ei abgelegt hat. Außerdem hängt die Keimesentwicklung von der Temperatur der Umgebung von dem Ei ab. Es gibt auch Arten der Kriechtiere wo die Eier im Leib des Muttertieres reifen, so dass das Muttertier dann lebendige Jungtiere zur Welt bringt. Auch bei den Kriechtieren gibt es einige Unterschiede.