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Die grosse Tierwelt
 
Säugetiere

Säugetiere sind warmblütige, wenigstens Embryonal behaarte Wirbeltiere, die meistens vier Gliedmaßen besitzen. Dennoch haben nicht alle Säugetiere vier Gliedmaßen, denn bei im Wasser lebenden Tieren, wie zum Beispiel bei Walen und Seekühen. Bei diesen Tieren sind das Becken und die Hintergliedmaßen stark verkrümmt und deshalb von außen nicht erkennbar. Die Warmblütigkeit der Säugetiere ist nicht immer mit gleich bleibender Körpertemperatur verbunden. Denn zum Beispiel ändern die Ameisenbären, die Flattertiere, die Faultiere, die Klippenschliefer, die Halbaffen und die Gürteltiere ständig ihre Körpertemperatur. Auch die Winter- und Trockenzeitschläfer haben keine gleich bleibende Körpertemperatur. Bei diesen Tieren ist das Herz in zwei Kammern und zwei Vorkammern geteilt. Auch der Mensch zählt zoologisch betrachtet zu denn Säugetieren.

Säugetiere gebären in der Regel lebende Junge, die dann auch anhand von Milchdrüsen gesäugt werden. Dennoch sind nicht alle Säugetiere lebendgebärend, denn die Kloakentiere bringen ihre Nachzucht in einem Ei zur Welt. Welches sie dann ausbrüten und sie dann nach dem Schlüpfen aus zitzenlosen Milchdrüsen ernähren. Säugetiere besitzen, außer denn anfangs genannten, noch andere Merkmale, die sie von anderen Wirbeltieren unterscheidet. Diese Unterschiede zum Beispiel, währen das manche Säugetiere auch als Embryonal behaarte Säugetiere bezeichnet werden. Dies bedeutet, dass Erwachsene Tiere, manche wild lebende Säugetierarten schon ganz oder fast nackt sind. Zu dieser Gruppe der Säugetiere gehören unter anderem Seekühe, Nashörner, Wale, Elefanten, Flusspferde und auch einige Fledertier arten. Auch der Mensch hat sich haarlose Haustierrassen heran gezüchtet, wie zum Beispiel Schweine und Nackthunde. Denn der Schädel dieser Tiere trägt für denn ersten Halswirbel einen doppelten Condylus, auch genannt einen Gelenkhoker als Mundhöhlendach.

Säugetiere besitzen in ihrem Ohr drei Gehörknöchelchen. Der Unterkiefer dieser Tiere besteht aus nur einem Knochen, dieser ist auch gleichfalls der Zahnträger. Im Oberkiefer besitzen Säugetiere nur Kiefer und Zwischenkiefer, jedoch werden Gaumen und Zähne nicht dazu gezählt. Die Zähne der Säugetiere sind meist verschiedenartig, dem zufolge werden sie in Schneide-, Eck- und Backenzähne unterteilt. In der Regel haben Säugetiere nur sieben Halswirbel, doch die Nebenrippen fehlen. Bei Säugetieren sind Brust- und Bauchhöhle durch das Zwerchfell vollständig von einander getrennt. Eine Ausnahme sind jedoch die Faultiere und die Seekühe, denn die Faultiere besitzen sechs – neun Halswirbel und die Seekühe besitzen sechs Halswirbel. Das Gehirn der Säugetiere ist groß und die Rinde die sich am Großhirn befindet besonders gut entwickelt. Die Großhirnhälften dieser Tiere sind durch einen Balken (auch genannt Corpus callosum) und eine vordere Brücke (auch genannt Commissura) miteinander verbunden. Bei diesen Tieren ist nur der vierte Arterienbogen als Aortenbogen in Gebrauch. Bei Säugetieren sind die roten Blutkörperchen kernlos, rund (bei Kamelen oval) und bikonkav.

Nach der Geburt dieser Tiere sind von denn Nieren nur die so genannten bleibenden Nieren als Ausführungsorgane tätig. Bei Säugetieren werden außer denn Milchdrüsen noch andere Drüsen wie zum Beispiel Schweißdrüsen, Talgdrüsen als Hautdrüsen und am Kopf werden noch eigene Gesichtshautmuskeln entwickelt. Bei den Gliedmaßenknochen der Säugetiere bleibt zwischen dem Schaft (auch genannt Diaphyse) und den Gelenkenden (auch genannt Epiphysen) eine so genannte Wachstumszone bestehen, diese besteht aus einer Knorpelschicht. Diese Wachstumszone der Säugetiere wird später verknöchert und damit ist das Wachstum dieser Tiere vollständig beendet.