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Die grosse Tierwelt
 
Wassertiere

Wassertiere sind meist wechselwarme im Wasser lebende Wirbeltiere. Die meisten der Wassertiere bewegen sich durch ihre flossen an ihren Seiten und anhand der Schwanzflosse voran. Atmen tun die meisten der Wassertiere durch ihre Kiemen, durch sie nehmen sie Sauerstoff aus dem Wasser auf. Es gibt auch Wassertiere, die die Luft ein atmen. Diese schwimmen an die Wasseroberfläche und atmen diese Luft ein und können die Luft längere Zeit speichern und so überleben. Wassertiere gibt es in sehr vielen verschiedenen Farben, Gestalten und Größen. Es gibt sie auch als Fleischfresser, als Pflanzenfresser oder auch als Allesfresser. Es gibt vielerlei verschiedene Gruppen der Wassertiere, die wie folgt lauten: Knorpelfische, Knochenfische, Fleischflossern, Strahlenflossern, Quastenflosser, Süßwasserfische, Salzwasserfische, Lungenfische.

Die Wassertiere von der Gruppe der Süßwasserfische bewohnen Seen, Flüsse und Binnengewässer von denn Inseln und Kontinenten. Nahezu alle Süßwasserfische sind Knorpeltiere, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, die dann Knorpelfische sind. Wie auch der Rochen, er ist ein Wassertier welches zu denn Knorpeltieren gehört und er lebt permanent im Süßwasser. Gelegentlich gibt es auch wenige Hai Arten, die über Flussmündungen in Süßwasser Gewässer wandern. Die Bewohner der Süßwasser Gewässer sind oftmals Temperaturschwankungen ausgesetzt, denn im Winter kann das Wasser gefrieren oder kurz davor sein und im Sommer können Seen zum Beispiel austrocknen.

Die Wassertiere die im Süßwasser zu Hause sind, kann man in drei Gruppen einteilen. Die eine wäre die, dass diese nur in Süßwasser überleben können, wenn sie mal in ein anderes Gewässer gelangen sterben sie. Dann gibt es auch noch die Wassertiere, die egal in welchem Gewässer sie sich befinden, überall überleben können, weil sie an alle Gewässer angepasst sind. Ganz zum Schluss gibt es noch die letzte Gruppe, diese kann sich nur kurzzeitig im Süßwasser aufhalten, denn auf längerfristiger Basis würden sie daran zu Grunde gehen. Ein paar bespiele von den Bewohnern die im Süßwasser zu Hause sind: Schleie, Lachs, Hecht, Stör, Huchen und auch der Zander.

Auch eine Art von Wassertieren sind die Lungenfische, sie kommen überwiegend in sehr tiefen Flüssen und Seen vor. Sie atmen Luft ein und speichern sie dann in einer so genannten Schwimmblase. Wenn sie jedoch alles aus dieser Blase aufgebraucht haben müssen sie an die Wasseroberfläche, um neuen Sauerstoff zu tanken, sollten sie das aus irgendeinem Grund nicht schaffen, dann ertrinken diese Wassertiere. Sie verfügen zwar über Kiemen wie alle anderen Wassertiere auch, doch sie nutzen diese bloß zur Ausscheidung von Kohlenstoffdioxid.

Sehr viele von den uns bekannten rund 200000 Fischarten leben im Meer und sind demzufolge Salzwasserfische. Ungefähr 90% von den Wassertieren die zum Verzehr geeignet sind, leben in Gewässern die bis zu maximal 200 Meter tief sind. Und bis ca. 800 Meter tiefe leben Fische deren Fang sich lohnen würde. Aber auch tiefer, so ca. bis 5000 Meter tiefe, sind noch Wassertiere anzutreffen. Ein paar im Salzwasser lebende Tiere wären zum Beispiel: Kabeljau, Flunder, Heilbutt, Makrele, Scholle und der Goldbarsch. Jedoch werden die Wassertiere nicht nur in Süß- und Salzwasserfische unterschieden, denn man unterscheidet sie auch noch anhand ihrer Körperform, ihrer Herkunft und ihres Fettgehalts und weiteren Aspekten. Dies war nur eine kurze Unterteilung der vielen Arten die es gibt.